Probenahmen an Gasspeicherinfrastruktur

Eine erfolgreiche Probenahme ist die Grundvoraussetzung für alle weiteren Analysen: ist die Probe von minderer Qualität, so sind Folgeuntersuchungen nicht durchführbar. Durch unsere Arbeit mit anaeroben Mikroorganismen haben wir uns darauf spezialisiert, mikrobiologische Proben steril, anaerob und unser besonderen Bedingungen entnehmen zu können. Microbify entnimmt sowohl Flüssig- als auch Gasproben and Erdgasspeichern.

Obertägige Probenahmen

 

Mit einem speziell entwickelten Druckbehälter können wir an obertägiger Infrastruktur an Erdgasspeichern lebende Mikroorganismen entnehmen. Die mikrobiologischen Proben können dabei unter folgenden Bedingungen entnommen werden:

  • steril (ohne äußere Kontamination)

  • anaerob

  • bis zu 170 bar Druck

  • bis zu mL Probenvolumen

Untertägige Probenahmen - SOFYNOX

Microbify hat zusammen mit SOCON Sonar Control Kavernenvermessung GmbH ein Verfahren entwickelt, um flüssige Medien aus Gaskavernen oder -lagerstätten zu entnehmen, ohne dabei die dort lebenden Mikroorganismen zu schädigen. Dies erlaubt eine zuverlässige und vollumfängliche mikrobiologische Analyse von Gaslagerstätten, die von Microbify durchgeführt wird.

Vorteile der SOFYNOX-Methode

Mikroorganismen die sich in Gaslagerstätten angesiedelt haben, sterben beim Kontakt mit Luftsauerstoff schnell ab und können bei schneller Dekompression (Druckabfall von Lagerstätten- auf Atmosphärendruck) geschädigt werden. Ist dies der Fall, so sind anschließende Analysen wenig aussagekräftig, da die Probe nicht mehr die Situation in der Lagerstätte widerspiegelt. Die von Microbify und SOCON entwickelte SOFYNOX-Methode gewährleistet eine Probenentnahme frei von Luftsauerstoff und mit langsamer Dekompression. Nur auf diese Weise können zuverlässig Daten erhoben werden. Darüber hinaus hat Microbify Verfahren entwickelt, um auch obertägige Anlagenteile sicher zu beproben und zuverlässige mikrobiologische Analysen durchzuführen.

Mikrobiologische Untersuchungen an Gaskavernen und -lagerstätten sollten bei folgenden Problemen und Fragestellungen durchgeführt werden:

Biokorrosion

Werden an Speicheranlagen Korrosion und Ablagerungen beobachtet, so handelt es sich meist um Biokorrosion, die von Mikroorganismen verursacht wird. Um Schäden und hohe Wartungskosten zu vermeiden, sollte die Anlage mikrobiologisch untersucht werden.

  • Analyse der Ursachen von Biokorrosion

  • Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung

    und Vermeidung von Biokorrosion

Erhalt der Gasqualität

Mikroorganismen in Gasspeichern können die Gasqualität verschlechtern und z.B. Schwefelwasserstoff bilden.

  • Analyse der im Speicher lebenden Mikroorganismen

  • Beurteilung des mikrobiellen Gefahrenpotentials

Wasserstoffspeicherung

Zukünftig soll ein Großteil des Erdgases durch Wasserstoff ersetzt werden. Die Eignung einer Anlage zur H2-Speicherung hängt auch von den im Speicher lebenden Mikroorganismen ab.

  • Untersuchung auf H2-zehrende Mikroorganismen

  • Gutachten zur Eignung von Speicherstätten zur H2-Speicherung

 

Untergrundmethanisierung

Insbesondere Porenspeicher können dazu genutzt werden, um darin aus (grünem) Wasserstoff und CO2 „grünes Erdgas“ zu produzieren. Dies kann parallel zum Speicherbetrieb erfolgen und den Speicher wirtschaftlich rentabler machen.

  • Eignung von Anlagen als Produktionsstätte für regeneratives Gas

  • Etablierung des Produktionsprozesses für „grünes Erdgas“

SOCON_Logo_DE_hires_black.png
corrosion_pipeline_maintenance_shutterstock_2041376972.jpg
gas_pipeline_shutterstock_569009362.jpg
hydrogen_shutterstock_1912942936.jpg
20220224_Erdgasspeicher_Microbify_DE.jpg